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Begegnung auf Augenhöhe: Entwicklung braucht Ideen und Strukturen


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Datum: Mittwoch Juli 31, 2013

Kategorie: Beiträge

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Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn einem Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert wird und es konkrete Anfragen dazu gibt.
Es kann in einem noch scheinbar ungünstigen Moment geschehen, in dem kaum zeitliche Kapazitäten für Neues vorhanden sind, und doch räumt man bei einer positiven Anfrage sofort Zeit frei. So einfach kann das sein.
Doch schon in der Vorbereitung auf das erste Treffen zeigen sich neben den fachlichen Kompetenzen auch die persönlichen Haltungen, die über den weiteren Verlauf der Vereinbarungen entscheiden.

Mag das Angebot auf fachlicher Ebene noch so interessant sein, so fordert der Erfolg einer Kooperation mehr als das.

Ob die Partner sich auf „Augenhöhe“ einbringen, oder ob es eine stille Überzeugung gibt, dass z.B. Ideen mehr wert sind als Strukturen, zeigt sich vor allem in der Kommunikation und den „zwischenmenschlichen“ Gesten.

Meist finden diese allerdings wenig Beachtung, da der Fokus auf den Inhalten liegt.

Wir stellten schnell fest, dass wir im Laufe des Austauschs durch die unterschiedlichen Haltungen nicht nur Ideenspender waren, sondern auch zum Strukturgeber wurden. Man trat uns mit einer erwartungsfrohen Haltung entgegen ohne aber unseren wachsenden Einsatz anzuerkennen. Schnell sahen wir uns zwar in der aktiven Rolle, die allerdings kein Gegenüber mehr hatte.

Und wir stellten fest: die Initiative ging so lange von der anderen Seite aus bis wir die wachsende Zahl an Fragen aufspürten und zunächst durch unseren Einsatz abfingen. Wir stellten dadurch fest: Ideen zu haben und diese zu strukturieren sind gleich:wertige Aufgabenstellungen, die ebensolche Haltungen voraussetzen.

Während der Gesprächspartner sein Anliegen als Einsatz lieferte, verdoppelten wir den Einsatz um die Vielfalt an Ideen zur Umsetzung und weiterhin zur Strukturierung, damit wir zu einem Ergebnis kamen.

Das Ergebnis sah dann so aus, dass derjenige seine Hausaufgaben nachzuholen hatte, der innerhalb der Gespräche versuchte, dies über uns abzurufen.

Es war die Haltung in der Kommunikation, die entpuppte, welche Voraussetzungen für die fachlichen Vereinbarungen gegeben bzw. nicht gegeben waren.

Wenn Sie die Sprache „zwischen den Zeilen“ ebenso beherrschen wie die benötigten Fachtermini, dann haben die Gespräche und eine sich daraus entwickelnde Zusammenarbeit ein stabiles Fundament.

Dann haben Sie für aufkommende gemeinsame Herausforderungen gute Chancen, „einfache“ Lösungen zu finden.

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